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Hilfe für Paul
Im Juli des vergangenen Jahres erblickte der kleine Paul das Licht der Welt und schnell war klar das was nicht stimmte, nur was?! Durch die Krankheiten der Eltern ist die finanzielle Lage der Familie nicht die Beste. Beide sind auf Grund ihrer Krankheit arbeitslos und beziehen lediglich Arbeitslosengeld 2. Durch die Epilepsie von Paul ist auch seine Entwicklung beeinträchtigt. Er kann nach wie vor nicht alleine Sitzen, was nicht nur für Therapien wichtig wäre, sondern für die gesamte Weiterentwicklung. In einer Physiotherapeutischen Praxis in seiner Heimatstadt in der Südwestpfalz, nutzt man für diesen Zweck einen Sitzsack der sich dem Körper anpasst und so ein aufrechtes Sitzen gewährleisten kann. Da Paul zuhause auch Übungen machen soll, und dies im liegen nur schwer möglich ist, wurde ein solcher Sitzsack dringend benötigt. Über Pauls Physiotherapeutin entstand der Kontakt zu Prinzip Hoffnung e.V., der sich dem Fall gerne annahm und auch entsprechend für Hilfe sorgte. Nach Vorgabe der Therapeutin wurde ein 400 Liter Sitzsack angeschafft, darüber hinaus bekam Paulchen auch kleine Spielglocken, mit denen einige Übungen durchgeführt werden können, die die Wahrnehmung und Orientierung spielerisch fördert. Mittel- und Langfristig ist geplant ein kleines, sogenanntes Snoozelzimmer im Haus einzurichten. Das Wort "Snoezelen" kommt aus dem Holländischen und bedeutet soviel wie "Schnuppern und Dösen". Diese Therapieform, die oft zur Beruhigung von Kindern und in speziellen Entspannungsräumen eingesetzt wird, ist auch als Snoozle bekannt und findet man oft in Krankenhäusern und Hospizen. Die "erste Hilfe" konnte nun geleistet werden, Prinzip Hoffnung e.V. wird Paul natürlich weiter begleiten und ihn und seiner Familie zur Seite stehen!
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