KIM




Kim & Julia aus Landau sind Zwillinge – und doch so unterschiedlich. Während der Geburt, am 19. September 2000, verlief bei Julia alles nach Plan und entsprechend genießt sie das Leben, wie jedes andere Kind in ihrem Alter auch.
Bei Kim jedoch dauerte die Geburt zu lange. Es fehlte der lebensnotwendige Sauerstoff, der den Körper versorgen muss. Die Folgen des Sauerstoffmangels sind verehrend – Fehlentwicklung der Gliedmaßen, allgemeine Entwicklungsstörungen, Lähmung aller vier Extremitäten. Medizinisch bedeutet das „Tetraspastik“. Da alle Gliedmaßen erhebliche Fehlstellungen hatten, mussten zahlreiche OP's durchgeführt werden, um diese einigermaßen zu richten und so zB. das Sitzen zu ermöglichen. Ihre Arme kann sie nur sehr bedingt benutzen und muss auf Grund dessen, immer ernährt werden. Die Beine sind komplett bewegungsunfähig, was bedeutet, dass Kim rund um die Uhr betreut werden muss.
Nach langem Ringen mit der Krankenkasse, hat Kim einen neuen, modernen Elektrorollstuhl bekommen, der es ihr ermöglicht sich via Knopfdruck alleine, ohne jegliche Hilfe fortzubewegen – Ein Meilenstein und Erleichterung für Kim und ihre Eltern, denn nun ist sie ein kleines Stück unabhängig und frei in ihrer Bewegung! Diese Bewegungsfreiheit, welche für ihre Schwester, wie auch für alle anderen gesunden Menschen völlig normal ist, erfreut Kim unwahrscheinlich und macht sie auch überaus stolz.
Leider hat dieser Rollstuhl auch einen Nachteil. Die ganze hochmoderne Technik und die entsprechende Ausstattung bringt den Rollstuhl auf ein Gewicht von mehr als 150kg. Darüber hinaus ist der Rollstuhl um einiges größer als die „Normalen“. Mal schnell, spontan den Rollstuhl ins Auto und wegfahren ist quasi unmöglich. Bisher ist der Einsatz des guten Stücks nur für die Fahrt von und zur Schule möglich, mit speziellen Bussen und entsprechender Laderampe. Für alle anderen Fahrten muss sie auf ihren alten Rollstuhl zurückgreifen und ist somit wieder auf fremde Hilfe angewiesen.
Um dies zu ändern benötigt die Familie einen speziellen Anbau am Auto, der es ermöglicht, mit dem Rollstuhl via Hebebühne ins Auto zu gelangen. Einen Zuschuss von der Krankenkasse gibt es hierfür (noch) nicht, da Kim diese Hebebühne für private Zwecke benutzt und nicht zum Arbeiten benötigt. Alleine, ohne Hilfe kann die Familie so einen Einbau nicht finanzieren, da es sich nicht nur um ein paar hundert Euro handelt, sondern weit in die Tausende geht!

Bei der Firma Haag Rehatechnik aus Kronau, wurde im November 2011 eine Umrüstung des Elterlichen Fahrzeugs in Auftrag gegeben und einen neuen Rollstuhllift bestellt.
Pünktlich zu Weihnachten erfüllte sich dann der langersehnte Traum von Kim. Endlich kann sie mit ihrem neuen rund 150kg schweren Elektrorollstuhl zu ihrer Oma fahren und ihr zeigen wie sie sich alleine und ohne Hilfe fortbewegen kann!
Nach 6 Wochen Lieferzeit und vier Tage Einbau konnte der Lifter erstmals eingeweiht werden. Eine Investition mit Zukunft, denn selbst wenn irgendwann das Fahrzeug gewechselt werden muss, ist das kein Problem – der Lifter kann einfach in ein anderes Auto eingebaut werden und ist somit eine einmalige Anschaffung. Rund 7.000€ mussten für die Erfüllung von Kims Wunsch aufgebracht werden. Die letzen Euros hierfür wurden am 17.12.2011 „eingespielt“, als Prinzip Hoffnung e.V. in der evangelischen Kirche in Vorderweidenthal ein ganz besonderes Konzert veranstaltete.
Zur Realisierung des Projekts hat auch die Firma Haag mit dazu beigetragen, die nicht nur mit ihrer kompetenten Beratung stets zur Verfügung stand und zu jedem “Problem” eine passende Lösung im Angebot hatte, sondern sich darüber hinaus, mit einer hohen Spende an den Kosten beteiligte!

Im Namen von Kim und ihren Eltern möchte sich Prinzip Hoffnung e.V. bei der Firma HAAG Rehatechnik bedanken, die sich tadellos um alles kümmerte und auch bei der Finanzierung des Projekts tatkräftige Unterstützung leistete!


Wir bedanken uns im Namen von Kim und ihrer Familie, für jegliche von Ihnen erbrachte Unterstützung!!



 

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