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Hilfe für Jan
Der Gesundheitszustand von Jan bessert sich – langsam aber stetig! Jan's motorische Schwierigkeiten haben sich leicht verbessert,
was an seinem fleißigen Einsatz bei der Krankengymnastik liegt, die er drei mal in der Woche in der Ganztagsschule besucht.
Seinen Rollstuhl benutzt er seit einigen Wochen in der Schule gar nicht mehr, lediglich seine Laufhilfe!
Das neue Jahr hat begonnen und alles verläuft nach Plan. Jan geht es gut - was in erster Linie das Wichtigste ist. Er besucht
wieder regelmäßig die Schule und auch gesundheitlich wird es in kleinen Schritten besser. Das Laufen funktioniert bedingt
ebenfalls schon. Jan benutzt zwar noch seinen Rollstuhl, aber es geht inzwischen auch einige Meter ohne, was allerdings schon
noch eine Belastung ist. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und als letzte größere Veranstaltung fand Anfang November das "Benefiz mit Witz" statt. In Zusammenarbeit mit dem Sportverein Vorderweidenthal wurde ein Faschingsveranstaltung organisiert und durchgeführt. Ehrengast an diesem Abend war Jan und seine Familie die sich alle köstlich amüsierten und sichtlich Spaß an der Faschingsveranstaltung hatten. Jan kam zwar mit einem Rollstuhl, konnte aber schon sehr gut ohne auskommen, wodurch er viele Gäste beeindruckte. Die Veranstaltung dauerte bis spät in die Nacht, weswegen Jan nicht die gesamte Show mit ansehen konnte, jedoch sehr viele Darbietungen. Ein gelungener Abend mit viel Witz und Tanz zugunsten Jan und den anderen Kindern die Prinzip Hoffnung unterstützt.
Jans langer Traum geht in Erfüllung. Mit tatkräftiger Unterstützung des Vereins Hockey gegen Krebs e.V., der bereits bei der
kleinen Emma kräftig unter die Arme gefasst hat, konnte der langersehnte Traum von Jan erfüllt werden - einen Rundflug mit
einem Helikopter. Die ganze Familie, inklusive einer Ärztin, begleitete Jan zum Flugplatz nach Speyer, wo er abheben sollte.
Die Aufregung war natürlich groß bei Jan und dessen Mama, die ebenfalls mitfliegen sollte. So hat es sich Jan gewünscht.
Im April wurde auf Anregung einiger Eltern aus Jans ehemaligem Kindergarten, dem Spiel- und Lernhaus in Landau, welches er vor
seiner Einschulung besuchte und wo nun auch seine kleine Schwester ist, eine Spendenaktion ins Leben gerufen - ein Kuchenverkauf
in einem Supermarkt in Landau, dessen Erlös Jan zugute kommen sollte.
Vielleicht war die Chemotherapie ein Erfolg?! Bei der letzten Untersuchung wurde kein Tumor mehr festgestellt. Ende März, Anfang April bekommt Jan seine letzte Chemotherapie. Alle- Ärzte, Eltern, Schwester und natürlich Jan selbst- hoffen, dass es wirklich die letzte ist und sie den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben.
Derzeit befindet sich Jan wieder stationär im Krankenhaus. Seine Blutwerte waren so schlecht, dass er wieder stationär aufgenommen werden musste - natürlich ist seine Mama bei ihm.
Der kleine Jan aus Landau ist gerade mal 5 ½ Jahre alt, als es losgeht mit Müdigkeit, Lustlosigkeit und das Abgrenzen von anderen
Kindern im Kindergarten bzw. Schulkameraden. Dazu kamen immer häufiger Kopfschmerzen und Aufmerksamkeitsstörungen. Es begann der
lange Weg des Ungewissen, der Gang von einem Arzt zum anderen. Keiner fand eine Ursache, kein Kinderarzt konnte sich das erklären,
manchmal halfen pflanzliche Medikamente ein paar Tage oder Wochen, dann war es wieder wie vorher. Das war wohl ein Grund dafür,
dass der kleine Jan von einigen Ärzten schlicht als Simulant hingestellt wurde. Aber die Schmerzen blieben und er zog sich immer
weiter zurück. Auch die Lehrer bemerkten es, Sie befürworteten ein Schulwechsel in eine Sonderschule und vermuteten einfach das
der Unterricht zu schwer oder zu schnell war für Jan und er sich deswegen so abgrenzte. Die Eltern des kleinen Jan wollten das
aber nicht glauben, denn die Noten und sein Verhalten in der Vergangenheit sprachen einfach nicht dafür, es musste was anderes
sein. So ging die Suche weiter und die Verzweiflung wuchs… Noch am gleichen Tag wurde Jan in die Kinderkrebsklinik nach Karlsruhe und wurde dort stationär aufgenommen. Auch für Jans Schwester war es ein Schlag ins Gesicht, vom einen auf dem anderen Tag musste sich die ein Jahr jüngere Sabrina bei der Oma einquartieren, denn der Papa musste ja arbeiten und ihre Mama blieb bei Jan im Krankenhaus. Es beginnt der lange Weg zur Genesung des kleinen, tapferen Jan. Bestrahlungen, Medikamente, Chemotherapien - alles musste sich Jan unterziehen. Besonders die Chemotherapie setzte Jan zu. Er verlor sehr stark an Gewicht und schwankt jetzt nur noch zwischen 26 und 27 kg Körpergewicht! Auch der Druck des Tumors hinterließ Spuren. So ist Jan nun Teilgelähmt und hat nur noch 50% Sehstärke. Die Chemotherapie strengt extrem an und sämtliche Werte die zum Leben und Überleben notwenig ist sacken immer wieder ab in den Keller. Manchmal ist es so schlecht, dass Jan via Nasensonde künstlich Teilernährt werden muss wenn er zu schwach ist um zu essen und sein Körpergewicht unter 26kg fällt. Im Januar hat sich ein Arbeitskollege von Jans Papa bei uns gemeldet und um Hilfe gebeten. Natürlich sagten wir sofort zu und versuchen nun die ganze Familie zu unterstützen. Wir wollen die finanzielle Last etwas mindern, die durch die Krankheit auf die Familie eingebrochen ist. Des weiteren wollen wir unterstützend bei Seite stehen, wenn wir gebraucht werden und natürlich wollen wir der kleinen Sabrina beistehen, die bedingt durch die Krankheit ihres Bruders sich stark benachteiligt fühlt. Und natürlich wollen wir Jans größten Wunsch erfüllen, denn wer so kämpft wie Jan, hat es auch verdient wie ein Vogel zu fliegen. Jans größter Wunsch ist es, einmal mit einem Hubschrauber zu fliegen! Sobald sein Gesundheitszustand sich etwas stabilisiert hat und das Wetter besser ist, werden wir Jans Wunsch versuchen um zusetzten.
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