Hilfe für Jan


Mai 2010

Im April wurde auf Anregung einiger Eltern aus Jans ehemaligem Kindergarten, dem Spiel- und Lernhaus in Landau, welches er vor seiner Einschulung besuchte und wo nun auch seine kleine Schwester ist, eine Spendenaktion ins Leben gerufen - ein Kuchenverkauf in einem Supermarkt in Landau, dessen Erlös Jan zugute kommen sollte.
Unter Federführung von Patricia Weinacht wurden über den ganzen Tag Hausgemachte Kuchen und Torten verkauft, um möglichst viel für Jan zu sammeln. Einen besonderen Hintergrund hat das ganze natürlich auch, denn der Kindergarten hat mit Prinzip Hoffnung e.V. vor, Jan einen Wunsch zu erfüllen. Einen Besuch in einem Freizeitpark!
Der ganze Tag war ein voller Erfolg, durch den Verkauf der vielen Leckereinen, konnte nun der Gesamtbetrag von über 324€ zusammen mit Prinzip Hoffnung e.V. an Jan übergeben werden und so einen großen Schritt in Richtung Erfüllung seines Wunschs gemacht werden!
Der Kindergarten, sowie Prinzip Hoffnung e.V. bedanken sich im Namen von Jan und seinen Eltern, bei allen Bäckerinnen und Bäckern für die vielen Kuchen und natürlich bei den vielen Käufern und Spendern!


Februar 2010

Vielleicht war die Chemotherapie ein Erfolg?! Bei der letzten Untersuchung wurde kein Tumor mehr festgestellt. Ende März, Anfang April bekommt Jan seine letzte Chemotherapie. Alle- Ärzte, Eltern, Schwester und natürlich Jan selbst- hoffen, dass es wirklich die letzte ist und sie den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben. Derzeit befindet sich Jan wieder stationär im Krankenhaus. Seine Blutwerte waren so schlecht, dass er wieder stationär aufgenommen werden musste - natürlich ist seine Mama bei ihm.


Was ist los mit Jan?

Der kleine Jan aus Landau ist gerade mal 5 ½ Jahre alt, als es losgeht mit Müdigkeit, Lustlosigkeit und das Abgrenzen von anderen Kindern im Kindergarten bzw. Schulkameraden. Dazu kamen immer häufiger Kopfschmerzen und Aufmerksamkeitsstörungen. Es begann der lange Weg des Ungewissen, der Gang von einem Arzt zum anderen. Keiner fand eine Ursache, kein Kinderarzt konnte sich das erklären, manchmal halfen pflanzliche Medikamente ein paar Tage oder Wochen, dann war es wieder wie vorher. Das war wohl ein Grund dafür, dass der kleine Jan schlicht als Simulant von einigen Ärzten hingestellt wurde. Aber die Schmerzen blieben und er zog sich immer weiter zurück. Auch die Lehrer bemerkten es, Sie befürworteten ein Schulwechsel in eine Sonderschule und vermuteten einfach das der Unterricht zu schwer oder zu schnell war für Jan und er sich deswegen so abgrenzte. Die Eltern des kleinen Jan wollten das aber nicht glauben, denn die Noten und sein Verhalten in der Vergangenheit sprachen einfach nicht dafür, es musste was anderes sein. So ging die Suche weiter und die Verzweiflung wuchs…
Diese ständigen Kopfschmerzen, vielleicht liegt es an den Augen?! Ein Besuch beim Augenarzt soll dies klären und es klärte sich! Der Tag veränderte das Leben komplett für die ganze Familie. Der Sehtest und eine genauere Untersuchung mit Ultraschall und Computertomographie brachte das Ergebnis - Jan hat einen 4-6cm großen Gehirntumor am Kleinhirn!

Noch am gleichen Tag wurde Jan in die Kinderkrebsklinik nach Karlsruhe und wurde dort stationär aufgenommen. Auch für Jans Schwester war es ein Schlag ins Gesicht, vom einen auf dem anderen Tag musste sich die ein Jahr jüngere Sabrina bei der Oma einquartieren, denn der Papa musste ja arbeiten und ihre Mama blieb bei Jan im Krankenhaus. Es beginnt der lange Weg zur Genesung des kleinen, tapferen Jan.

Bestrahlungen, Medikamente, Chemotherapien - alles musste sich Jan unterziehen. Besonders die Chemotherapie setzte Jan zu. Er verlor sehr stark an Gewicht und schwankt jetzt nur noch zwischen 26 und 27 kg Körpergewicht! Auch der Druck des Tumors hinterließ Spuren. So ist Jan nun Teilgelähmt und hat nur noch 50% Sehstärke. Die Chemotherapie strengt extrem an und sämtliche Werte die zum Leben und Überleben notwenig ist sacken immer wieder ab in den Keller. Manchmal ist es so schlecht, dass Jan via Nasensonde künstlich Teilernährt werden muss wenn er zu schwach ist um zu essen und sein Körpergewicht unter 26kg fällt.

Im Januar hat sich ein Arbeitskollege von Jans Papa bei uns gemeldet und um Hilfe gebeten. Natürlich sagten wir sofort zu und versuchen nun die ganze Familie zu unterstützen. Wir wollen die finanzielle Last etwas mindern, die durch die Krankheit auf die Familie eingebrochen ist. Des weiteren wollen wir unterstützend bei Seite stehen, wenn wir gebraucht werden und natürlich wollen wir der kleinen Sabrina beistehen, die bedingt durch die Krankheit ihres Bruders sich stark benachteiligt fühlt. Und natürlich wollen wir Jans größten Wunsch erfüllen, denn wer so kämpft wie Jan, hat es auch verdient wie ein Vogel zu fliegen. Jans größter Wunsch ist es, einmal mit einem Hubschrauber zu fliegen! Sobald sein Gesundheitszustand sich etwas stabilisiert hat und das Wetter besser ist, werden wir Jans Wunsch versuchen um zusetzten.


Wenn auch Sie dem kleinen Jan helfen und finanziell unterstützen möchten, können Sie dies unter folgendem Spendenkonto tun:

 
   Spendenkonto:
   VR-Bank Südliche Weinstrasse eG
   Konto: 24 54 10
   Blz: 548 913 00




 

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