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Hilfe für Jan
Im April wurde auf Anregung einiger Eltern aus Jans ehemaligem Kindergarten, dem Spiel- und Lernhaus in Landau, welches er vor
seiner Einschulung besuchte und wo nun auch seine kleine Schwester ist, eine Spendenaktion ins Leben gerufen - ein Kuchenverkauf
in einem Supermarkt in Landau, dessen Erlös Jan zugute kommen sollte.
Vielleicht war die Chemotherapie ein Erfolg?! Bei der letzten Untersuchung wurde kein Tumor mehr festgestellt. Ende März, Anfang April bekommt Jan seine letzte Chemotherapie. Alle- Ärzte, Eltern, Schwester und natürlich Jan selbst- hoffen, dass es wirklich die letzte ist und sie den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben.
Derzeit befindet sich Jan wieder stationär im Krankenhaus. Seine Blutwerte waren so schlecht, dass er wieder stationär aufgenommen werden musste - natürlich ist seine Mama bei ihm.
Der kleine Jan aus Landau ist gerade mal 5 ½ Jahre alt, als es losgeht mit Müdigkeit, Lustlosigkeit und das Abgrenzen von anderen
Kindern im Kindergarten bzw. Schulkameraden. Dazu kamen immer häufiger Kopfschmerzen und Aufmerksamkeitsstörungen. Es begann der
lange Weg des Ungewissen, der Gang von einem Arzt zum anderen. Keiner fand eine Ursache, kein Kinderarzt konnte sich das erklären,
manchmal halfen pflanzliche Medikamente ein paar Tage oder Wochen, dann war es wieder wie vorher. Das war wohl ein Grund dafür,
dass der kleine Jan schlicht als Simulant von einigen Ärzten hingestellt wurde. Aber die Schmerzen blieben und er zog sich immer
weiter zurück. Auch die Lehrer bemerkten es, Sie befürworteten ein Schulwechsel in eine Sonderschule und vermuteten einfach das
der Unterricht zu schwer oder zu schnell war für Jan und er sich deswegen so abgrenzte. Die Eltern des kleinen Jan wollten das
aber nicht glauben, denn die Noten und sein Verhalten in der Vergangenheit sprachen einfach nicht dafür, es musste was anderes
sein. So ging die Suche weiter und die Verzweiflung wuchs… Noch am gleichen Tag wurde Jan in die Kinderkrebsklinik nach Karlsruhe und wurde dort stationär aufgenommen. Auch für Jans Schwester war es ein Schlag ins Gesicht, vom einen auf dem anderen Tag musste sich die ein Jahr jüngere Sabrina bei der Oma einquartieren, denn der Papa musste ja arbeiten und ihre Mama blieb bei Jan im Krankenhaus. Es beginnt der lange Weg zur Genesung des kleinen, tapferen Jan. Bestrahlungen, Medikamente, Chemotherapien - alles musste sich Jan unterziehen. Besonders die Chemotherapie setzte Jan zu. Er verlor sehr stark an Gewicht und schwankt jetzt nur noch zwischen 26 und 27 kg Körpergewicht! Auch der Druck des Tumors hinterließ Spuren. So ist Jan nun Teilgelähmt und hat nur noch 50% Sehstärke. Die Chemotherapie strengt extrem an und sämtliche Werte die zum Leben und Überleben notwenig ist sacken immer wieder ab in den Keller. Manchmal ist es so schlecht, dass Jan via Nasensonde künstlich Teilernährt werden muss wenn er zu schwach ist um zu essen und sein Körpergewicht unter 26kg fällt. Im Januar hat sich ein Arbeitskollege von Jans Papa bei uns gemeldet und um Hilfe gebeten. Natürlich sagten wir sofort zu und versuchen nun die ganze Familie zu unterstützen. Wir wollen die finanzielle Last etwas mindern, die durch die Krankheit auf die Familie eingebrochen ist. Des weiteren wollen wir unterstützend bei Seite stehen, wenn wir gebraucht werden und natürlich wollen wir der kleinen Sabrina beistehen, die bedingt durch die Krankheit ihres Bruders sich stark benachteiligt fühlt. Und natürlich wollen wir Jans größten Wunsch erfüllen, denn wer so kämpft wie Jan, hat es auch verdient wie ein Vogel zu fliegen. Jans größter Wunsch ist es, einmal mit einem Hubschrauber zu fliegen! Sobald sein Gesundheitszustand sich etwas stabilisiert hat und das Wetter besser ist, werden wir Jans Wunsch versuchen um zusetzten.
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